weniger esch meh!


Wissenswertes .... zu marrini, marruni, marroni!

Das Brot der Armen zum extrem teueren Lebensmittel; die Edelkastanie oder auch als Marroni bekannt.

"Ho manto spinoso, ma cuor generoso, nasco in montagna mi chiamo..."
"Mit stachliger Hülle, aber edlem Herzen, so komm ich aus den Bergen und nenn mich .. "
Diese stacheligen "Dinger" spielen nicht bloss im Tessin eine grosse Rolle, nein auch im Bünderischen Bergell sind sie seit Jahren sehr angesagt. Hier in der nähe von Soglio befindet sich der grösste Edelkastanienwald Europas. Dieser befindet sich zwischen Soglio, Bondo und Castasegna, hier prägt die Kastanie die Bergeller Küche.

An der Schwelle zum Winter, gerade dann, wenn der Kalorienbedarf unseres Körpers wieder allmählich steigt, reift die Kastanie, jene wunderbar mehlige Frucht, die nur zur Hälfte aus Wasser besteht, die andere Hälfte bilden jene nahrhaften Substanzen, die Bestandteil aller mehligen Früchte sind: 
Zucker, Dextrine und vor allem Stärke. Schliesslich kommt ein recht bescheidener Anteil Fett dazu. So ist die Kastanie, die chemische Struktur angeht, sehr ähnlich dem Getreide und der Kartoffel, die dem einfachen Volk den notwendigen Kalorien verschafften, um Kräfte für sein Tageswerk aufzubauen.
Die Jahreszeit ist demnach günstig für die Kastanie - ihr Duft und Geschmack gehören aus Tradition zu den Totengedenktagen anfangs November.
Wer ganz sicher sein will, dass sein Teller gerösteter oder gekochter Kastanien aufs beste bekommt, der lasse Teigwaren, Gemüse und Kartoffeln beiseite und nehme nur wenig Brot: die mehlige Frucht wird ihren Platz einnehmen. Man darf nicht vergessen, dass unser Körper nur eine beschränkte Menge dieser Substanzen aufnehmen kann.

Die Geschichte vom bösen, bösen Wolf

Es war einmal, noch nicht so lange her.... 

„Großmutter, was hast du für große Ohren!“ – „Dass ich dich besser hören kann!“ – „ Großmutter, was hast du für große Augen!“ – „Dass ich dich besser sehen kann!“ – „Großmutter, was hast du für große Hände!“ – „Dass ich dich besser packen kann!“ – „Großmutter, was hast du für ein großes Maul!“ – „Dass ich dich besser fressen kann!“ sagte der Wolf und aß auch das Rotkäppchen.


Da hatten wir über ein Bundesgesetz abgestimmt;  *Jagd und Schutz wild lebender Säugetiere und Vögel ".. Da wurde der Wolf als unglaublich blutrünstiges Tier abgetan.
Nun ich erzähle Euch nun eine Geschichte eines Hirten. Genau genommen ein Schafhirt. 
800 Schafe.......einsame Hirten und verschneite Landschaften. Nein er ist nicht alleine, es sind 2 Hirtenhunde und man staune und höre 2 Esel dabei.

Nun denkt ihr sicher was soll denn das mit den Eseln auf sich haben. Der erfahrene Schafhirt aus dem Bergell kommt dann schon auf den Punkt. Die Esel haben eine zentrale Funktion, ausser den nötigen Sachen zu transportieren sind sie sehr wachsam. Wenn zum Bespiel Raubtiere in die Nähe kommen dann  geben sie an! Und wie fast jeder Hirte weiss hat der Wolf Angst von einem Esel, folglich werden sie die Herde höchst unwahrscheinlich angreifen. Was will uns dies sagen? Ein Esel zu unterhalten benötigt viel Futter, Pflege und Kenntnis, aber hat durchaus bessere Nutzen.

Wir werden in den Medien von Bauern aufmerksam gemacht was denn dieser böse Wolf alles so verschlingt, reisst und zerstört.

Wieso gibt es in Italien denn fast keine Zwischenfälle dieser Art.... was denkt ihr? Genau so, sie haben immer in ihrer Herde mindestens einen Esel.

Ich behaupte die sind clever!